Neophyten

Der Begriff setzt sich aus „neo“ für neu und „phyton“ für Pflanze zusammen. Neophyten sind Pflanzen, die durch Menschen oder Tiere seit 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus, in Gebiete gelangt sind, in denen sie nicht beheimatet sind. Die zuvor zugewanderten Pflanzen heißen Archäophyten. Mit dem zunehmenden weltweiten Waren- und Reiseverkehr werden immer mehr Pflanzen eingeschleppt. Von 1 000 Arten haben etwa 100 Überlebenschancen, 10 können sich auf Dauer etablieren, und eine Art hat invasives Potenzial. Diese können sich zur Problempflanze entwickeln wie der Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) aus Ostasien, das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) aus dem Himalaya und das Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) aus Nordamerika.

« Glossar Übersicht