Genome Editing

Genome Editing steht für mehrere neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Mutationen in ganz bestimmten Abschnitten der DNA herbeigeführt werden. Meist bestehen die Verfahren aus zwei Elementen oder Schritten:
(1) Es werden dafür konstruierte „Sonden“ eingeführt – Proteine, DNA- oder RNA-Abschnitte, welche die jeweilige Zielsequenz „erkennen“ können und den DNA-Strang genau dort aufschneiden.
(2) Mit Hilfe natürlicher Reparaturmechanismen der Zelle wird die DNA an der Schnittstelle verändert. Dabei können einzelne DNA-Bausteine (Basenpaare) an- oder abgeschaltet, ausgetauscht oder hinzugefügt werden.
Zu den Genome Editing-Verfahren zählen etwa: Oligonukleotid gerichtete Mutagenese (ODM), Zinkfinger-Nukleasen (ZFN), TALEN und das CRISPR-Cas9-System.

« Glossar Übersicht